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Saturday, 21 November 2015

STRUGGLING MEANS THAT YOU'RE TRYING.


Part 3/3. Es ist Sommer, 2015. Kurz vor zwei, morgens. Ich gehe die vertraute Straße entlang. Es ist stockdunkel und ich würde lügen zu sagen, ich hätte nicht ein wenig Angst vor dem nächsten Busch. Meine Arme habe ich vor meiner Brust verschränkt, mir ist ein wenig kalt. Mein Blick ist auf meine Füße gerichtet, um nicht versehentlich über etwas zu stolpern. Die Stille ist intensiv, jedoch nicht erdrückend. Sie hält auch nur ungefähr fünf Minuten bis mir zwei Personen entgegen kommen. Ich erkenne ihre Gesichter erst beim Näherkommen. Sie sind mir bekannt, allerdings beachten sie mich nicht. Du hast ihm unterstützend den Arm um die Schultern gelegt und redest leise auf ihn ein, er schwankt. Er hat seine Kontrolle verloren. Beim Vorbeigehen schaust du mich an, nickst mir kurz zu. Es ist ein Ja-er-hat's-wieder-hinbekommen-Nicken. Ich zögere kurz, gehe aber weiter. Dann höre ich ein Würgen, drehe mich um. Er entleert seinen Mageninhalt auf dem Bürgersteig. Du schaust mich wieder an. Es ist ein Tut-mir-leid-Blick.

I feel pretty drained currently. Everyone keeps telling me what to do and asking me questions I don't know the answer of yet. There are times where I want to give up and throw everything away to start from the beginning. Let me take my time, let me focus again, let me live. Let me alone, I need to do this on my own. I'm yearning for all those things so badly, I can't function anymore and I'm trying so hard it hurts.

5 comments:

  1. hammer Foto, vor allem mit den Bäumen im Hintergrund.
    Liebe Grüße, monaliza

    www.vivalavida-photography.blogspot.de


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  2. Dieser Text beschreibt so viel in wenigen Worten. Deine Worten machen Lust auf eine Geschichte, weil sie so schön offen sind und doch so viel erzählen.

    Vielen Dank dafür
    Cori

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  3. Hallo Quynh, natürlich erinnere ich mich an dich. Ich habe mich sehr sehr doll über deine ehrliche Nachricht gefreut und wollte dir einfach bei Facebook schreiben, weil ich dachte wir hätten mal miteinander da geschrieben, oder war das bei Tumblr? na ja, jetzt schreibe ich dir hier. Ich denke herauswachsen beschreibt es wunderbar, meine Zeit in der ich social media benutzt habe um mein Leben und meine Probleme zu verarbeiten ist vorbei. Trotzdem bin ich überaus dankbar diese Zeit gehabt zu haben und erinnert mich glücklich an alle Leute zurück die ich darüber kennengerlent habe. Ich würde dich wirklich gerne mal sehen! Bitte schreib mir wenn du nach Berlin kommst, ich machen auch gerade mein Abitur und weiß auch nicht was ich danach machen soll bzw. kann mich nicht zwischen all den schönen Sachen entscheiden. Aber ich denke das ist okay. Bis bald und wenn du willst schreib mir gerne auf Facebook, heiße da Fion Pan. :)

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Dear whoever is reading this, everything is going to be alright.