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Tuesday, 27 January 2015

PRISON OF MY HEART



»Danke, dass du da bist. Ich wollte das nur einmal gesagt haben.« Ich merke, wie der graue Nebel wieder in mich kriecht - ganz langsam. Wie mich die Gittertüren wieder einschließen. »Klar.« Ich höre deine leise Verärgerung in diesem einen Wort, doch erwidere nichts. Stattdessen öffne ich meine Augen, um dein Gesicht zu sehen und muss feststellen, dass dein Bild genauso schwarz ist wie meiner. Ich lasse meinen Kopf wieder in mein Kissen sinken. Lange herrscht die Stille, die ich früher immer beruhigend fand. Jetzt fühlt sie sich an, als würde ich ersticken. »Ich habe Angst.« Der Satz kommt mir schwer über die Lippen und die Müdigkeit legt sich plötzlich wie eine Decke über mich. »Ich weiß.«, sagst du.

»Thank you for being there for me. Just wanted to tell you this.« I notice that the gray fog is creeping back into me - very slowly. The prison doors are locking me up again. »Sure.« I hear your silent anger in this one word, but I don't reply. Instead, I open my eyes to see your face and I have to realise that your screen is just as black as mine. I let my head fall back into my pillow. There is long silence that once always kept me calm. Now it feels like I'm suffocating. »I'm scared.« The sentence is hard to speak out loud and fatigue suddenly is put over me like a blanket. »I know.« you say.

5 comments:

  1. Oh wow, wie bist du denn in ein Gefängnis hineingekommen?
    Lori

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  2. woah, es sind zwar nur zwei bilder, aber sie haben eine ungeheure wirkung. die sich zusammen mit dem text nochmal verstärkt. wow.

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  3. Oh wo ist das denn?
    Sehr ausdrucksstark :)
    LG Juli von Rahmenlos

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    1. Das ist das ehemalige Stasigefängnis in Rostock. :)

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  4. krasse bilder .. sehr sehr stark.
    alles liebe. Monika

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Dear whoever is reading this, everything is going to be alright.