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Friday, 10 October 2014

FIRST SIGHTS, 3AM THOUGHTS & STRANGERS


Ich habe nie an etwas wie Liebe auf dem ersten Blick geglaubt und ich denke, ich werde es auch nie. Vielleicht auch, weil ich bis heute nicht weiß, was Liebe wirklich ist. Jedoch glaube ich daran, einen Fremden kennenzulernen und zu wissen, dass dir diese Person wichtig werden wird, auf irgendeine Weise. Das passiert nicht oft, jedenfalls bei mir nicht. Seien wir mal ehrlich, wie oft passiert es, dass wir jemanden sprechen hören oder einen Text von jemandem lesen und uns denken: Wow. Nicht auf die normale Weise, sondern tiefer. Man ist auf eine Art mehr von der Person beeindruckt als von das, was gesagt bzw. geschrieben wurde. Und dabei muss es noch nicht mal die Rede für den Weltfrieden sein. Und dann gibt es die Menschen, die man immer mal gesehen hat und immer mal bemerkt hat, aber nie etwas mit ihnen zu tun hatte und sechs Jahre später findet man sich mit ihnen mit 'ner Decke auf einem Sofa eingekuschelt und über allmöglichen Mist redend wieder. Was mir vor kurzem erst aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass ich meine engsten Freunde allesamt durch das Internet richtig kennengelernt habe. Zugegeben, viele kannte man schon vom Sehen her, aber die ersten richtigen Gespräche verliefen durch das Netz. Generation Internet, ist sie das? Aber dann sind da noch andere Menschen, die man zuvor noch nicht mal gesehen hat und zwei Jahre später teilt man sich ein Zimmer, ein Zelt oder bei einigen auch mal ein Klassenzimmerboden. Was wird dann wohl in den nächsten Jahren passieren? Wen werde ich treffen? Wer von diesen Menschen, die ich in meinem Alltag sehe, wird mir mehr wert werden als sie jetzt sind? Es gibt so viele Menschen auf der Erde und mit jedem folgt eine Geschichte. Und der eigentliche Grund, warum ich diesen Text schreibe ist der, dass es drei Uhr morgens ist und mein Kopf für gewöhnlich um diese Zeit verrückt spielt, wenn ich nicht schlafe. Jemand sagte mal, dass 3 Uhr die Zeit der einsamen Schreiber ist und ich schätze, er hat recht.

I wrote a text at 3am and it's about the ones that I love and the ones that I'm going to love. I also never introduced the two girls I got to photograph a few months ago and still I post pictures of them. I think, that was even my first actual shoot I've ever done. Sayuri (brown wig) is probably for a year in Japan soon. Isami (black wig) is Anime addicted.

4 comments:

  1. der zweite teil der bilderreihe ist genauso schön wie der erste :)
    - auch wenn die texte, die du um drei uhr morgens verfasst einen auf wunderbare weise zum nachdenken bringen (und ich mich frage wie du um so eine späte zeit noch einen klaren gedanken fassen kannst); hoffe ich trotzdem, dass du auch zeit zum schlafen und ausruhen findest.

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    1. Das sind auf keinem Fall klare Gedanken, haha.
      Und mich ausruhen kann ich sowieso nicht, wenn Schule ist. Leider.

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  2. (1)
    Haha, oh Gott, das ist ja ein langer Kommentar geworden - ich freue mich aber sehr darüber! :) Ich fang jetzt mal von oben an: Dass du alle Naturwissenschaften weitergewählt hast, ist nicht verrückt, sondern klug ;) Sowohl für später als auch was die Noten angeht - zumindest ist das meine Auffassung, kann man auch drüber streiten :D Beim Autofahren musste ich auch sehr lachen, ich weiß auch nicht, warum ich unbedingt so früh einen Führerschein haben wollte - im Endeffekt echt total sinnlos, da ich ihn nicht brauche und Autofahren auch gar nicht mag. Uuuh, Kommunikationsmodelle - "Man kann nicht nicht kommunizieren" und Schulz von Thun. Fand ich mega gut das Thema :D

    Das mit der mündlichen Mitarbeit ist immer so eine Geschichte, gemocht habe ich es auch in der Oberstufe nicht, aber ich habe mich einfach dazu gezwungen. Wenn ich die Lösung weiß, kann ich sie auch sagen und muss sie nicht mit meinem Nachbarn leise besprechen, der dann dafür gute Punkte bekommt. Was das angeht, habe ich mich in den letzten Halbjahren einfach zusammengerissen, auch wenn ich ein Halbjahr hatte, in dem es mir nicht so gut ging und wieder komplett in meine Trotzphase hineingefallen bin. Meine armen Lehrer, was die mit mir alles aushalten mussten ;) Philosophie, hust. Zu dem "Fach" äußere ich mich an dieser Stelle mal nicht. Kann interessant sein, aber meins ist dieses ewige Diskutieren auch nicht.

    Herbstferien, achja.. Das kommt mir auch bekannt vor. Ich glaube, ich hatte nie wirklich Herbstferien, denn das sind - wie du sagst - eine beliebte Zeit für Lektüren und sonstigen Kram oder eben das Lernen für's Vorabitur. Das war bei uns nämlich auch direkt nach den Herbstferien. Aber du schaffst das schon! :)

    Wenn dir das mit der Nachhilfe zu viel wird, kannst du ja immer noch "eine Pause machen". Das habe ich zum Beispiel während der konkreten Prüfungsphasen auch gemacht, weil man sonst eh keinen Kopf für die Schüler hat. Generell fand ich es aber eher entspannend und entschleunigend, da man mal nicht vor seinem eigenen Lernzeug sitzt.

    Perfektionismus - achja, der steht einem leider oft im Weg. Ich habe mir in der 11. auch sehr viel Druck gemacht, gerade weil alle anderen auch so "angezogen" sind, wenn du verstehst, was ich meine. Auf einmal war der Konkurrenzdruck da und man wollte natürlich nicht im Mittelfeld mitschwimmen. Aber du musst dir klar machen, warum und wofür du das machst: Klar, du willst Medizin studieren. Du brauchst einen guten NC. Aber wenn es nicht direkt klappen sollte, gibt es so viele andere Wege, wie du auch zu deinem Traum gelangen kannst. Mach erstmal eins nach dem anderen. Ich wollte immer einen 1 Komma Schnitt erreichen, am liebsten natürlich 1,0. Allerdings habe ich mich am Anfang so unter Druck gesetzt, dass mich das total blockiert hat - ich hatte Angst, mich am Unterricht zu beteiligen aus Angst, etwas Falsches zu sagen. Ich hatte Angst, gewagte Interpretationen anzustellen, Angst einen Vortrag zu halten, Angst zu wenig zu lernen, Angst, Angst, Angst. Das bringt aber ÜBERHAUPT NICHTS. Mit meinen ganzen Nebenaktivitäten habe ich mich da auch einfach noch mehr übernommen, habe zu wenig geschlafen, kaum gegessen und mir ging es echt nicht gut. Das ist es doch wirklich nicht wert.

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  3. (2)
    Man will eine gute Note, ja. Aber du solltest auch an dich denken: Mit Spaß und Motivation geht alles viel leichter - nimm dich nicht zu ernst und setz dir kleine Ziele. Wenn du beispielsweise eine gute Hausarbeit geschrieben hast und dir echt Mühe gegeben hast, lies sie vor! Melde dich freiwillig dazu. Ansonsten gib sie deinem Lehrer zum Korrigieren ab. Und sobald du dich erstmal am Anfang der Stunde beteiligt hast, geht es auch für den Rest viel leichter, weil du im Thema drin bist und nicht mehr so eine Angst hast.

    Lass dich nicht von deinen Lehrern verrückt machen: Natürlich ist das alles wichtig. Aber weißt du, wieso sie das so oft sagen? Weil es in den Jahrgängen der Regelfall ist, dass die Schüler das alles zu leicht nehmen und dann im Abitur auf die Nase fallen. Das wollen sie verhindern. In unserer Abirede sagte unser Schulleiter etwas wie: "Die normalen Ermahnungen und strengen Worte in der Abiturphase waren bei diesem Jahrgang tatsächlich alles andere als produktiv: Sie schufen Unsicherheit und Angst, da ihr alle eure eigene Motivation gefunden hattet und niemanden brauchtet, der euch die Bedeutung dieses Abschlusses unter die Nase hält. Und dafür möchte ich mich im Namen aller Kollegen entschuldigen - wir wollten euch keine Angst machen, sondern nur bestmöglich durchbringen." Und nein, das habe ich mir nicht ausgedacht. Ich denke, eure Lehrer verfolgen die gleiche Masche. Für Schüler wie dich ist es besser das ganze durchs linke Ohr rein- und durchs rechte wieder rauszulassen. Du weißt, worum es für dich geht!

    Klausuren zählten bei uns schon immer 50% - zumindest in der Oberstufe bzw. ab der 10. Klasse - war es bei euch anders? Nur in den Abdeckerkursen zählten sie bei einer Klausur pro Halbjahr nur 40%.
    Und nein, du bist nicht am Arsch, wenn du eine verhaust. Das darfst du dir auch nicht einreden. Es gibt IMMER Möglichkeiten, deine Note durch Zusatzleistungen oder eben mehr mündliche Beteiligung noch zu verbessern. Versteif dich nicht auf eine Note, die im Endeffekt nur einen winzigen Teil der Abiturnote ausmacht. Bereite dich lieber auf die nächste Klausur vor und sag dir: Dieses Mal mache ich so viel, wie ich kann, aber auch nicht mehr. Dieses Mal gehe ich locker daran und mache es besser. Ich habe oft Aufgaben fehlinterpretiert, falsch gelesen, ÜBERlesen (ja, ernsthaft) oder vor Angst einfach nicht lösen können, wenn ich mir so viel Druck gemacht habe. Deine Abiturklausuren zählen natürlich mehr, aber bitte bitte, mach dich deswegen nicht kaputt. Du wirst auch andere tolle Wege finden, deine Träume zu erfüllen - auch wenn eine andere Zahl hinter oder vor dem Komma steht, als du erwartet hättest.

    Nach der 11. habe ich einfach gemerkt, dass ich mit dem Druck nicht besser sondern immer schlechter werde und es mir auch schlechter geht. Ich habe mich über die Studiengänge informiert, die ich alternativ machen kann, wenn mein Abi nicht SOOO gut ist und konnte mich auch mit denen sehr gut anfreuden! Vielleicht hilft es dir, wenn du alle Möglichkeiten mal im Kopf oder auf dem Blatt durchgehst - du wirst sehen, im Endeffekt ist es vielleicht gar nicht so schlimm, wenn es nicht direkt klappt. Du kannst ja auch erst einmal ein Ausbildung (Rettungssani, Krankenschwester etc.) oder ein FSJ oder ein anderes Studium anfangen etc. - viele Wege führen zum Ziel, aber kaputt kommst du sicher nicht am Ziel an ;)

    Und danke, es freut mich, dass dir die Reihe gefallen hat und ich dir etwas helfen konnte :)
    Ich lese mir den Text jetzt nicht noch einmal zur Korrektur durch, ist mir zu lang :D Wenn du Fehler findest, behalte sie.

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Dear whoever is reading this, everything is going to be alright.