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Saturday, 22 June 2013

NÄCHSTES MAL WARN MICH BITTE VOR EHE ICH MEIN HERZ AUF DEM BODEN FINDE, VIELEN DANK.


22/06/2013| Ja, ich habe Sommerferien. Dachte eigentlich, dass ich jetzt überglücklich sein würde, aber irgendwie - nein. Irgendetwas fehlt, aber ich weiß nicht recht, was. Need meine beste Freundin oder mein Soulmate oder beide oder einfach jemand, der mich nicht aggressiv macht jetzt hier, sonst geh ich heulen, eh. Vielleicht ist es die Nervosität, ja. Die Bilder vom Abiball wollte ich euch dann auch noch schnell zeigen, bevor ich morgen Nacht fliege. Morgen kommt dann auch nochmal ein Post und dann bekommt ihr erst in ein paar Wochen etwas von mir zu hören (schön, nicht?).

Ich liege wieder mal auf meinem Bett und höre laut Musik als mein Handy neben mir aufblinkt und die Matratze leicht vibriert. Nehme meine Kopfhörer ab und sehe deinen Namen auf dem Display - zögere etwas bevor ich auf das grüne Symbol drücke. »Ja?«, höre ich mich sagen. »Hey, ich bin's« Deine Stimme ist belegt und zittert, dein leiser Atem geht schnell. »Was ist los?«, frage ich besorgt. Wir haben seit - wie lange? - Monaten keinen richtigen Kontakt gehabt, was ist passiert? »Ich weiß, ich hab mich lange nicht mehr gemeldet, aber ich wusste einfach nicht, wen ich sonst anrufen könnte«, sprudelt es aus dir heraus, »Ich bin fertig, ich kann nicht mehr. Sie ist weg und, keine Ahnung, was soll ich jetzt tun? Es ist einfach alles scheiße. Fuck, ich bin total kaputt - ich kann nicht mehr, ich kann einfach nicht mehr!« Du wirst immer lauter. »Beruhig dich bitte - wo bist du?« - »Bei mir zu Hause. Sie war eben hier und jetzt ist sie weg, sie ist weg« Du schluchzt. »Hör zu, ich bin in zehn Minuten bei dir, okay? Mach keinen Scheiß, okay? Ich bin gleich da, warte auf mich«, entgegne ich während ich mir schnell meine Jacke überziehe und versuche, einhändig meine Schuhe anzuziehen. Ich höre ein Klicken und nach mehreren >hallos< meinerseits kommt das monotone Piepen meines Handys. »Ich muss noch kurz weg!«, rufe ich laut ehe ich aus der Haustür raus bin. Ich bin froh, dass du nicht weit weg wohnst, denn nach fünf Minuten schnellen Sprintens bin ich an deiner Haustür angekommen und hämmere atemlos gegen die Tür. Du machst sie auf, deine Augen rot gequollen von den Tränen. Meine Panik ist wie verpufft als ich dich so sehe. So am Boden zerstört. Ich hab dich noch nie weinen sehen, bemerke ich. Und als ich dich in den Arm nehme, du wieder anfängst zu schluchzen und mich fast erdrückst, wird mir klar, wie fertig du bist. Wir stehen so eine Weile. Im Schweigen bis du dich beruhigt hast. Ich schließe die Tür und wir gehen ins Wohnzimmer, wo wir uns auf das Sofa setzen und du mir alles erzählst.

5 comments:

  1. hey du :)

    erstmal es tut mir leid , dass ich so lange nichts von mir hören lassen hab. ich wollte mich trotzdem für deinen total lieben kommentar bedanken ! ♥

    nun zu den bilder .- die sind echt gut geworden , du hast die momente wirklich klasse eingefangen ! :)
    und mit den sommerferien und diesem gefühl , mir geht es genauso. ich hab' auch echt überhaupt keine ahnung was es ist , aber...

    naja , ich wünsche dir trotzdem schöne ferien & alles liebe :):*

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    1. Wie lieb von dir, danke. ♥
      Und bitte schön. Wünsch dir auch einen schönen Sommer. :)

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  2. & auch nochmal vielen dank für deinen zweiten kommentar ! ♥

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  3. Was für schöne Eindrücke, du hast ganz tolle Momente eingefangen! <3

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Dear whoever is reading this, everything is going to be alright.