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Friday, 7 June 2013

ES IST GEBROCHEN, GEKNEBELT UND WIRD WEGGESPERRT - UND ENDLICH GEHORCHT MIR MEIN ARMES HERZ.

07/06/2013| Ich hab nur noch ungefähr drei richtige Schultage - bin so froh, wenn die vorbei sind. Keine Ahnung, warum, aber irgendwie geben uns die Lehrer trotzdem noch viele Aufgaben. Bin morgen bei der Zeugnisausgabe meiner Schwester und ja, weiß auch nicht, warum ich das jetzt schreibe - gibt vielleicht Bilder dazu. Und außerdem wünsche ich meinen SSDlern gaaanz viel Glück für'n Wettbewerb morgen, auch wenn sie das nicht lesen. Schönes Wochenende euch noch. ♥

Wieder mal so eine Nacht, in der ich nicht einschlafen kann und es mir hundsmiserabel geht. Wo ich zitternd und mit tränenüberströmten Gesicht auf meinem Bett sitze und mich alles wieder grundlos zu erdrücken droht. Ich fühle mich allein gelassen und weiß nicht, von wem. Normalerweise genieße ich es, alleine zu sein, doch jetzt ist diese Einsamkeit unerträglich. Ich starre nur auf meinem Laptop, der als einzige Lichtquelle in meinem Zimmer dient. Weiß noch nicht mal richtig, warum ich ihn eingeschaltet habe. >Fühl mich gerade einsam, kommt jemand vorbei und nimmt mich in den Arm?<, habe ich gepostet. Minuten, die sich wie Stunden anfühlen, vergehen ohne eine Antwort von irgendjemanden. Aus Gewohnheit schaue ich nach sonstigen Nachrichten - eine neue Nachricht, mehr als eine Stunde her. Schreibe zurück, erwarte keine Antwort während die Tränen immer weiter laufen. »Hör auf zu heulen, hör auf zu heulen, hör auf zu heulen«, zische ich wie eine Mantra vor mir her. Und warum zittere ich eigentlich so?! Mir ist nicht kalt, verdammt! »Hör auf damit!« Ja, ich habe wohl wirklich eine Persönlichkeitsstörung. Als ich aufschaue, sehe ich eine Antwort. >Was machst' so?< Eine ganz einfache Frage, müsste doch einfach zu beantworten sein. Oder? Ich fange an zu schreiben - fataler Fehler in meinem Zustand. Schreibe alles, was mir gerade einfällt - alles, was mir gerade im Kopf durchgeht. Alle Zweifel, alles Schmerz, alle Ängste, die ich gerade qualvoll spüre. Ein langer Text, wie ich dann feststelle. Mittlerweile habe ich aufgehört zu zittern. Vielleicht hatte sie recht. Vielleicht ist es doch gut, wenn man mit jemanden redet, denke ich mir. Sehe mir den Text nochmal an und merke, wie geisteskrank ich wirken muss. Lösche ihn bis auf die erste Zeile, weil sie den Text gut zusammenfasst. >Mich einsam fühlen.< Etwas, was ich vor kurzem festgestellt habe: Wenn man hinter alles einen netten Smiley oder >haha< schreibt, denken die Leute, dass es einem gut geht. Schicke also ab und bekomme auf der anderen Webseite eine weitere Nachricht. >Wenn es mir erlaubt ist, möchte ich dir eine Umarmung schenken. Ein Gedanke, ein Traum, denn du bist nicht allein …<, steht drin, dahinter ein Herz. Von einem Fremden, doch tröstet er mich irgendwie. Wenn auch nur minimal. Bedanke mich, bekomme nichts zurück. Wechsel wieder auf die andere Seite, wir schreiben über Belangloses und doch lenkt es mich etwas ab ehe auch er sich verabschiedet. Jetzt bin ich wieder da, wo ich angefangen habe. Fühle mich allein gelassen in meinen Zweifeln und Ängsten. Ich wünsche, ich wäre eine ganz normale Person mit normalen Problemen. Nicht kompliziert, leicht zu verstehen. Wie andere eben. In meinem Kopf blitzt wieder der Schriftzug auf, den ich mal gelesen habe. >Wer würde schon einen gebrochenen Menschen lieben?< Mit großen, fetten Buchstaben sprang es mir damals entgegen. »Niemand, haha«, beantwortet mein Kopf die Frage. »Dafür mögen mich meine Freunde so, wie ich bin.«, versuche ich zu kontern. In so etwas war ich noch nie gut. »Sicher? In Wahrheit können sie dich nicht ausstehen. Hörst du nicht, wie sie über dich reden? Sie finden dich komisch, alle finden dich komisch - du bist so krank«, erwidert er. Schweigen. »Ich hab recht, stimmt's? Du bist eine Versagerin, keiner braucht dich. Du bist nutzlos« Schweigen. »Komm, heul! So wie immer!« Schweigen. »Gewonnen.«

3 comments:

  1. Muss einer auf der Klassenfahrt mit Herr Loock in einem Zimmer schlafen, oder ist das alles nur ein schlechter Scherz?

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    1. Na ja, also gehen würde es schon. Ihr seid ja nicht so viele.

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    2. Ach du dickes Arschloch! Wenn ich in sein Zimmer muss, schlafe ich auf dem Klo oder draußen unter einer Mülltonne :)

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Dear whoever is reading this, everything is going to be alright.