Ad Banner

Friday, 10 May 2013

'NE INNIGE UMARMUNG MIT 'NER ORDENTLICHEN PORTION LIEBE UND SICHERHEIT WÄRE JETZT NICHT SCHLECHT.


Nachdem ich mich gerade heftig darüber aufgeregt habe, dass mein Laptop anscheinend alle meine Bilder gelöscht hat und ich einen Schock für's Leben erlitten habe, ist mir aufgefallen, dass ich eine Sicherheitskopie angefertigt hatte, halleluja. Und so ungeschickt ich auch bin, habe ich mir glatt beim Yoga meine Schulter ausgerenkt, aber dank des Internets ist alles wieder okay (ich weiß, hätte auch ganz schlimm enden können). Ein Hoch auf's Internet und Sicherheitskopien und Schande über komplizierte Yoga-Übungen! Dadadam-dadaadam. Bin gerade gut drauf, aber liegt wohl daran, dass ich schulfrei habe und deswegen ein paar doofe Menschleins nicht sehen muss, thöhö. Wünsche ein wunderbares Wochenende (fast nur noch 40 Tage, dann bin ich freeei).

Die Tür wird mit einem dumpfen Geräusch geschlossen, ich bin wieder allein. Dieses Mal hat es keine beruhigende Wirkung auf mich. Die Stille hallt in meinem Kopf immer wieder, wie ein unendliches Echo. Das leichte Lächeln von der Verabschiedung eben stirbt - die Leere, die ich vor ein paar Wochen abgelegt habe, ist urplötzlich wieder da. Als ich nach oben schaue, sehe ich mich im Spiegel. Dieser ausdruckslose Gesichtsausdruck macht mir Angst, ich mache mir Angst. Schnell nehme ich meine Tasche und verlasse das Gebäude. Die Nachmittagssonne strahlt auf mich, doch mir ist - trotz meiner Jacke - nicht warm, meine Gefühlskälte ist stärker. Den ganzen Weg zu mir sind meine Arme um mich geschlungen, habe Angst vorm Auseinanderfallen. Schließe meine Zimmertür, setze mich auf mein Bett und starre auf meine Schuhe, eine Ewigkeit - lasse das Echo in mir ausklingen. Erst als ich sehe wie mein Blut auf meine Hose tropft, komme ich aus meiner Erstarrung. Hektisch suche ich nach einem Taschentuch, doch kann keines finden. Mein Fußboden ist geziert mit immer größer werdenden, dunkelroten Flecken, die mich panisch machen. Dejà-vus bringen Erinnerungen hoch, hundert Gefühle erdrücken mich. Panik, Verzweiflung, Angst, Einsamkeit, Verwirrung, Hass, Hilflosigkeit. Tränen strömen über mein Gesicht, alles verschwimmt, will hier weg.

1 comment:

  1. Ich find sie auch soo schön :) Haha, ich glaub ich wär auch sehr neidisch auf mich :P

    ReplyDelete

Dear whoever is reading this, everything is going to be alright.