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Sunday, 31 March 2013

ES IST ERSTAUNLICH WIE GUT MAN ETWAS VERSTECKEN KANN, INDEM MAN LÄCHELT.


Zu allererst will ich mich bedanken für die vielen Kommentaren zu meinem letzten Post. Eure Theorien waren wirklich alle sehr interessant zu lesen. Und es hat mich sehr gefreut, mal etwas von meinen Lesern zu hören, die ja hauptsächlich aus stillen Lesern bestehen wie ich einmal festgestellt habe. Ich denke, dass ich vielleicht öfter mal nach eurer Meinung fragen werde, weil es auch mir geholfen hat, die Dinge auch mal von einer anderen Perspektive zu sehen. Außerdem bedanke ich mich noch herzlichst bei Luisa, die mir meinen ersten Blog-Award verliehen hat. Ich hoffe, du bist mir nicht sehr böse, weil ich die Kette mal unterbreche. Ach ja, und 'tschuldigung für das Wir-sind-mal-jetzt-auch-so-mainstream-und-Hipster-und-machen-ein-Foto-vor-nem-Spiegel-mit-ner-Spiegelreflex-in-einer-Umkleidekabine-Bild. Schöne Ostern euch alle.

»Hi.«, schreibe ich und schicke ab. Es ist das erste Mal seit Wochen. Natürlich bin ich die Erste, die nachgibt. »Hey«, kommt es ungewöhnlich schnell zurück. Sonst dauert es Tage. Wir führen Smalltalk, erzählen Unwichtiges, um das Gespräch am Laufen zu halten. Wir merken, dass es nicht wie gewöhnlich ist. Es ist so als kennen wir uns nicht mehr. Aber vielleicht liegt es auch an mir. Wegen der Wand, die ich wieder aufgebaut habe. Die alle anderen von mir fernhalten soll. Mein Handy vibriert. Eine unbekannte Nummer wird mir angezeigt. »Ja?« »Hallo.« »Ähm, hallo?« »Ich hatte das Gefühl, dass du gerade nicht in der Lage bist, zu schreiben. Und das ist besser als nichts.« Ich starre auf meine Bettdecke. »Weinst du?« Ich schüttel den Kopf ehe mir bewusst wird, dass er es gar nicht sehen kann. »Nein.« Meine Stimme hört sich rau an. Und tot. Er weiß, was mit mir los ist. Das war das Einfache an unserer Freundschaft gewesen - jeder kannte den anderen gut genug, um wissen zu können, wie sich der andere fühlt. Und wir kannten uns gut genug, um zu wissen, wie wir dem anderen am besten helfen. Er fängt an, leise zu reden. Über seine Stadt, über die Schule, die Schüler, sein Mitbewohner, wie sehr er das alles hasst. Ich muss an einigen Stellen lächeln, bleibe still. Dann schweigt er eine Weile. Eine Zeit, in der niemand etwas sagt - jeder seinen Gedanken nachhängt. »Niemand hat gesagt, dass es einfach wird.«, sagt er. »Niemand hat gesagt, dass es so schwer sein würde.«, erwidere ich und schaue mittlerweile schon aus Gewohnheit aus dem Fenster. Ich sehe das Blinken eines Flugzeuges, das immer höher steigt während meine Laune wie immer um diese Zeit sinkt. Ja. Es wäre so verdammt leicht, alles aufzugeben.

4 comments:

  1. Ich liebe ja alle deine Texte, aber das hatte echt Profi-Schriftsstellerqualität. Deine Texte zu lesen ist wirklich immer mit so vielen Gefühlen verbunden, das macht richtig Spaß, die zu lesen. (:

    ♥, Dornröschen

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    1. Ach je, das ist jetzt aber wirklich übertrieben mit der "Profi-Schriftsstellerqualität". :D Aber ich danke dir natürlich trotzdem, dass du meine Texte magst. ♥

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  2. Du kannst echt gut schreiben!
    Dein Blog ist richtig schön und Design auch (:
    Finde dich übrigens hübsch ^-^b

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Dear whoever is reading this, everything is going to be alright.