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Sunday, 24 February 2013

VERBUNDEN {TEIL 1}

Okay, eigentlich wollte ich mich schon vieeel früher melden, aber zurzeit geht einfach gar nichts mehr - vor allem nicht für das Thema, dass ich im letzten Post vorangekündigt habe. Für die, die sich mein Gejammer nicht anhören wollen, bitte diesen folgenden Absatz hier überspringen. Ich hetze zurzeit einfach von jedem Termin zum nächsten. Schule, dann Hausaufgaben, dann für Tests lernen, dann irgendwelche Aufgaben wie den Mond zu beobachten, Seminare, Gruppentreffen, einfach zu viel. Ich fühle mich dauererschöpft (gibt's das Wort überhaupt?). Täglich höchstens fünf Stunden zum Schlafen, wenn ich Glück habe. Ich weiß nicht, ich fühle mich wie eine Leiche und demnach sehe ich auch aus. Ich vermisse meine Ruhe so sehr. Was soll's, ich muss doch umgehen können mit Stress, nicht? Aber zurzeit kann ich es einfach nicht.
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Und jetzt zu dem eigentlichen Thema. Und zwar wissen vielleicht einige, dass ich an eigenen Büchern arbeite. Letztens habe ich wieder einige alte angefangen Bücher angesehen und bin auf mein erstes Buch gestoßen, dass schon einige Kapitel hat. Doch das Problem ist, dass ich es jetzt einfach grottig finde. Aber löschen will ich es irgendwie auch nicht, weil ich schon so viele Kapitel habe. Also habe ich einfach spontan entschlossen, auf meinen Blog immer ein paar Textstellen zu zeigen, damit es nicht ganz umsonst war. Außerdem findet ihr das eBook, das ich nach und nach mit diesen Textstellen füllen werde, HIER zum Download. Aber es ist nun einmal noch nicht zu Ende geschrieben und ich werde parallel zu meinem Blog auch die Stellen dort veröffentlichen. Was mir an dem Buch nicht gefällt, dass ich es nicht als richtiges Buch ansehe? Die Geschichte finde ich ausgekaut und ideenlos, spannungslos und vor allem meine Schreibweise damals ist einfach nur schrecklich! Also wundert euch nicht, weil das so einfach geschrieben ist als ob ein Grundschulkind es geschrieben hätte. Zusammenfassung: Die Textstellen lohnen sich nicht zu lesen - ich veröffentliche sie eigentlich nur, weil ich es schade finde, sie zu löschen. Und ach ja: Für Vorschläge, wie die Geschichte vielleicht weitergehen könnte, wäre ich natürlich offen - in die Kommentarbox (!).
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»Milli, mir ist heiß!«, jammert sie ein weiteres Mal und zieht quengelnd an meinem Shirt.
Lächelnd beuge ich mich zu ihr herunter.
»Ich weiß, Süße. Aber weißt du was?« Ich zeige zu dem großen Gebäude an der nächsten Kreuzung, das durch die Sommerhitze leicht flimmert. »Wir sind gleich da. Und dann kaufe ich dir ein ganz großes Eis, damit dir nicht mehr so heiß ist. Na, hört sich das gut an?«
Meine kleine Schwester nickt eifrig, nimmt meine Hand und zieht mich ungeduldig über die Straße zum Supermarkt.
Die kühle Luft aus den Klimaanlagen wirkt wie Balsam auf meiner überhitzten Haut. Seufzend sehe ich wie Sophie zu den Gefriertruhen rennt, in denen sich die Eiscremes befinden während ich wie gewöhnlich durch die Regalen stapfe, um die Einkaufsliste abzuhaken. Brot, Milch, Butter, Wurst, Käse – was wollte ich noch? Hm.
Plötzlich höre ich einen schrillen Schrei einer Frau. Darauf folgt eine kurze Stille ehe wieder Schreie ertönen – mehrere gleichzeitig diesmal – bis alle panisch durcheinander laufen. Was ist los, verdammt?! Und dann ertönt ein Schuss.
»Sophie!«, rufe ich entsetzt, doch meine Stimme wird von den lauten Schreien übertönt.
Ich renne in Richtung Gefriersachen während ich immer wieder den Namen meiner Schwester rufe – durch die Gänge, gegen den Lärm und an den Kassen vorbei. Und dann sehe ich sie – den Grund für dieses Chaos.
Zwei Männer, die Motorradmasken und aufgesetzte Kapuzen anhaben, stehen an der Kasse – bewaffnet. Einer lehnt sich gegen den Tresen und scheint mit der jungen Kassiererin zu sprechen, die nervös etwas an der Kasse tut soweit ich ihre zitternden Hände deuten kann. Und dann war da noch der andere Mann mit einem dunkelblauen Pullover, der gerade seine Pistole auf mich richtet. Durch die Maske sehe ich dunkle Augen, die mich wütend anstarren.
»Runter!«, befiehlt er mit einer rauen, aber überraschenderweise doch jungen Stimme.
Erst jetzt bemerke ich die vielen Menschen, die auf dem Boden liegen und angstvoll zu mir hochschielen. Scheiße!
»Runter!«, wiederholt er – jetzt lauter.
Ohne hektische Bewegungen gehe ich auf meine Knie bevor ich mich auf den kalten Boden lege und meinen Kopf zu ihm drehe, um wieder in sein Gesicht blicken zu können. Bitte nicht schießen, bitte nicht schießen! Ich kann noch nicht –  Und bevor ich meinen Gedanken beenden kann, richtet er die Waffe blitzartig in eine andere Richtung. Erleichtert seufze ich leise und schaue zu meinen Retter, doch dann erstarre ich.
Nein. Nein. Nein! Das darf nicht wahr sein! Inmitten der am Boden liegenden Menschen steht sie und weint. Sophie.
. FORTSETZUNG FOLGT .

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