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Friday, 1 February 2013

MANCHMAL MUSST DU EBEN ETWAS AUFGEBEN, WAS DU LIEBST, UM SELBST WIEDER GLÜCKLICH ZU SEIN.


 
Es sind endlich Ferien, ja. Zwar nur für zwei Wochen, aber wenigstens etwas. Ich habe mir wieder viel zu viel für die zwei Wochen vorgenommen. Aber ich hab jetzt das Schlimmste überstanden, glaube ich. Es kann nur noch besser werden. Viel Liebe an euch! ♥

»Du musst dich mal entscheiden. Was willst du? So weiter leiden oder glücklich sein?« »Glücklich sein natürlich.« Natürlich. Das und nichts weiter. Schon seit Jahren. »Gut. Und was musst du dafür tun?« »Leiden ...« Warum sollte es auch einfach sein? Genau, weil es dann langweilig wäre und wir alle dann schon längst glücklich wären. »Und wirst du das Risiko eingehen? Wirst du nicht mittendrin aufhören wie du es immer tust?« Du nervst. Alle Menschen nerven, wenn sie mich versuchen, einzuschätzen. »Ich ... Ich weiß nicht, tut mir Leid.« Furchtbar. »Warum weißt du es nicht?« Ich sagte doch, dass ich es nicht weiß. »Weil ich eventuell andere verletzen werde.« »Bist du dir sicher, dass es an den anderen liegt? Oder willst du dich bloß nicht selbst verletzen?« Punkt an dich, Schlange. »Können wir das Gespräch nicht auf ein anderes Mal verlegen? Ich hab jetzt echt keinen Nerv dazu.« Lass mich in Ruhe. »Antworte.« »Nein.« »Nein was?« »Nein, ich bin mir nicht sicher.« »Du bist wütend.« Bilde ich mir das nur ein oder höre ich dich lachen? »Nein, ich bin nur genervt.« »Wegen?« Ja, dein Lachen passt hier gerade überhaupt nicht. »Wegen dir.« »Ich hab dich nur etwas gefragt.« »Du hast mich nur das Falsche gefragt.« »Kann ich was dafür?« Ja. »Nein.« »Wirst du versuchen, glücklich zu sein?« »Es ist nicht so einfach, wie's sich anhört. Ich bin kein emotionsloser Klotz wie du.« »Manchmal musst du eben etwas aufgeben, was du liebst. Das gehört dazu - Opfer bringen.« »Wie poetisch.« »Wenn es so ist.« »Ich leg jetzt auf, ich hab keine Lust mehr.« »Keine Lust mehr auf was?« Auf die ganzen Fragen, dessen Antwort ich eigentlich schon längst weiß. »Auf Reden.« »Du wirst es aber versuchen.« Das war keine Frage. »Woher weißt du das so genau?« »Weil ich dich mittlerweile ganz gut einschätzen kann.« »Dann müsstest du ja herausgefunden haben, dass ich nicht so gut bin wie alle sagen.« »Ich denke, da liegst du falsch. Du warnst nur jeden vor dir selbst, damit alle Abstand von dir halten. So ist es einfacher für dich. Wenn du niemandem so nah bist - du kannst niemanden verletzen. Aber deine Rechnung geht nicht auf, weißt du. Du bist nämlich zu gut. Du willst, dass jeder glücklich ist, aber du zählst dich nicht zu >jeder< hinzu. Du bist so gut, dass du zwar andere nicht verletzt, aber sie können dafür dich verletzen. Und das tun sie auch. Jeder Zeit - der Beweis sind deine Texte. Verstehst du? Du bist so gut, dass du dich selbst damit verletzt.« »Hör auf damit.«, und ich lege auf.

3 comments:

  1. toller post, wirklich. du hast talent.

    Und ich danke dir. Ich weiß nicht, ob ich mir wirklich etwas erhoffe. Wenn es für immer so bliebe, wäre es auch okay. ich hoffe nur, dass nichts zerbricht.
    Lina♥

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  2. Hei.
    bei mir läuft zur Zeit eine Blogvorstellung. Würde mich total freuen wenn du teilnimmst. ;D
    liebst Annemie

    http://howtobeaunicorn.blogspot.de/2013/01/116.html

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  3. wow, echt tolles Blogdesign! :)
    Ich folge dir, würde mich freuen wenn du vorbeischaust :*
    http://papillonfully.blogspot.de/

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Dear whoever is reading this, everything is going to be alright.