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Tuesday, 26 February 2013

ICH DENKE EINFACH ZU WEIT, ZU TIEF UND ZU NEGATIV - DAS IST MEIN PROBLEM.


Kaum zu glauben, aber ich freue mich wirklich ein ganz kleines bisschen auf Freitag. Einfach, weil ich dann ein paar Tage einfach nur im Bett liegen, zwar Schmerzen haben werde, aber schlafen kann. Mein Arzt hat so schön gesagt, dass ich zu meinem Opfergang antrete. Was soll's, mir wurde empfohlen, einen Ohrwurm einzufangen und damit die schmerzhafte Prozedur zu überstehen - sehr gute Idee.

»Du kannst den Haken bei deiner To-Do Liste auf deinem Blog wieder wegnehmen!« »Aber ihr habt euch doch wieder vertragen ...« »Nein, haben wir nicht!« »Doch! Ihr - warte, wer von euch ist nochmal zuerst zu wem gegangen? Du zu ihm oder er zu dir?« »Ich weiß nicht.« Sie fragt nach und es kommt eine typische Erwiderung zurück, die die Frage nicht beantwortet. »Er also zu dir.«, sage ich lächelnd, weil ich mich daran erinnere, wie sie mir eines Morgens vor dem Unterricht davon erzählt hatte. »Es wird niemals so sein wie früher.«, sagt sie zu mir und ich merke widerstrebend, wie es stimmt. Es hat sich wirklich sehr vieles verändert und ich bin mir nicht sicher, ob ich es gut oder schlecht finden soll. Wir werden alle erwachsen und irgendwann werden wir uns aus den Augen verlieren, irgendwann. Wir erinnern uns ja jetzt schon nostalgisch an die alten Zeiten. Und ich weiß, dass ich irgendwann diese primitiven Gespräche, dieses Lachen über die belanglosesten Dinge, diese ereignislosen Nachmittage und vor allem all die Menschen hier sehr vermissen werde. Und ich weiß nicht, was erschreckender ist - die Tatsache, dass wir nur noch wenige Jahre zusammen haben oder dass ich wahrhaftig Menschen habe, die ich vermissen werde.

4 comments:

  1. Deine Texte bringen mich immer zum Nachdenken. Du hast einen einzigartigen Schreibstil.

    lg, Sascha von Sense and Sensibility

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Dear whoever is reading this, everything is going to be alright.