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Thursday, 3 January 2013

ALL DIE HARTEN, KALTEN LEUTE, DIE DU GETROFFEN HAST WAREN EINST SO WEICH WIE WASSER.




Wie waren eure ersten Tage dieses grauen Jahres? Irgendwie freue ich mich auf die Schule, nicht auf den Unterricht, aber auf die Nachmittage in der Schule - das lange Reden, das viele Lachen, das Etwas-Zu-Tun-Haben- oder das Man-Braucht-Meine-Hilfe-Gefühl. Ich werde in meinen eigenen vier Wänden verrückt, auch wenn ich oft draußen bin. Ich bin trotzdem zu oft hier drin. Ja, das Bild ist ziemlich unspektakulär, wie ziemlich die nächsten, die kommen werden. Das Wetter spielt einfach nicht mit. Es ist dunkel, wenn ich aufstehe und ist dunkel, wenn ich schlafen gehe - und ich mag's nicht so mit Blitzlicht. Aber genug von den schlechten Ausreden. Dafür spiele ich wieder oft Klavier und meine neuen Bücher sind auch angekommen - hätte niemals gedacht, dass dieses Buch so schlimm sein würde. Menschen kommen und gehen, Menschen sind wie Lieder. Die einen bleiben Evergreens und andere kommen nie wieder. Ob schlechte Kopie oder Instrumental - ist egal, denn gut gemacht ist längst nicht Original. - The Love Bülow

Wisst ihr, was toll wäre? Wenn man all die Gefühle, Augenblicke und Erinnerungen in ein Glas festhalten könnte. Erinnerungen an Personen zum Beispiel - so wie sie einst waren. Und wenn man mal einen schlechten Tag hatte, müsste man nur den Deckel von dem Glas abschrauben und diese Erinnerungen wieder freilassen. So als wären sie nie weg gewesen. Und wenn sie leer waren, füllt man sie eben wieder auf. Ich glaube, dann wären wir alle viel glücklicher - das wäre die Lösung. Aber ... Ein Problem - abgesehen von der Realität - gibt es dabei noch. Bis vor kurzem habe ich gedacht, dass ein Mensch niemals vollkommen unglücklich ist. Jeder würde etwas Glück in einem haben, weswegen es sich zu leben lohnt - egal, wie viel, es zählte die Stärke der Auswirkung. Aber dann traf ich auf eine Person, die mein ganzes Weltbild in Frage stellte - mich zum ersten Mal Menschenhass verspüren ließ. Was ist, wenn dieses Glück gar nicht lebendig ist, sondern tot? Wenn das Glück jenseits der Lebendigkeit lag? Wenn der einzige Weg, zu dem Glück zu kommen, darin liegt, den Preis des Lebens zu bezahlen? Was ist dann? Wenn man nicht genug Glück hatte, um das Glas abzufüllen? Wäre es dann berechtigt, sich dieses Leben zu wünschen - außerhalb des Lebens? War es dann berechtigt, den Preis zu bezahlen? Und dann habe ich bemerkt, dass ich nicht die ganze Schuld den Menschen geben sollte - das Schicksal ist Schuld. Die Menschen vollbrachten nur das, was ihnen das Schicksal bestimmt hat. Aber ist es dennoch richtig, den Verstand des Menschen anzuzweifeln? Fragen, mit denen ich mich zurzeit auseinandersetze und die nicht unbeantwortet bleiben wollen. Ich muss die Antwort wissen.

5 comments:

  1. Also ich mag das Bild. (: Kuscheltiere sind toll. <3

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  2. irgendwie stolpere ich immer über deinen blog wegen der tollen überschriften(sind die von dir?:)aber ich glaub,bis jetzt habe ich noch nichts dagelassen.ich mag es,wie du schreibst,gefällt mir sehr gut und die frage nach dem glück...ist berechtigt.auf deine frage,den verstand des menschen anzuweifeln,habe ich mir im laufe der jahre glaube ich die antwort gegeben,dass man es nicht tun sollte.wieso?
    nunja,da ist dieses mädchen,eine von vielen,denen es ähnlich erging,aber das ist egal,denn in ihrem umfeld wird "ihr verstand angezweifelt".und dann fragen sie:wieso?weil sie probleme macht,den eltern.sich selber,weil sie von bösen gedanken getrieben wird zu blöden dingen.achso.
    ich frage:warum tut sie das?
    die antwort hört sich vielleicht einfach an,zu einfach für solche probleme aber im endeffekt ist doch das umfeld schuld,oder nicht?weil es sie nicht integrieren will oder kann,weil die familie keinen halt gibt und die freunde es nicht verstehen.das sind keine ausreden,das ist leider,wie es abläuft.ich denke,viel hängt davon ab(vorallem in einem gewissen alter)was andere sagen oder von einem denken.deswegen sollte sich kein mensch herausnehmen,jemanden anderen als "krank" zu bezeichnen.lieber sollte nachgefragt werden,wieso er was macht.dann klären sich die meisten dinge von selbst.

    so,das war jetzt mein mega aufsatz zum heutigen thema ;)
    liebe grüße

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    1. Hallo Kristin,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Viele meiner Überschriften sind Zitate, die ich irgendwo einmal spontan aufgeschnappt habe. Aus Büchern oder Liedern zum Beispiel. Ansonsten sind auch einige von mir. :)
      Ich verstehe, glaub ich, was du meinst und bin derselben Meinung. Ich denke, letztendlich hängt das alles in einer schwierigen, verknoteten Kette zusammen. Der eine ist Schuld für den anderen, aber wer hat dann die Schuld des einen? Man sollte deswegen, wie du auch geschrieben hast, keinen Menschen verurteilen, aber wären wir denn letztendlich alle keine Pazifisten? Würde dann kein Chaos ausbrechen? Ich glaube, die Welt braucht diese Schuldzuschiebung - man kann nicht alle Schuld auf sich nehmen, aber wer hat dann letztendlich Schuld?

      Liebe Grüße zurück! :)

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    2. danke für dein liebes kommentar!:)
      im grunde hast du recht:wer hat den nun eigentlich die schuld?man kann diese kette wahrscheinlich bis ins unendliche fortführen,weil immer irgendjemand "schuld"an eines anderen leids trägt,nur wohin kämen wir dann?ich denke,es ist viel wichtiger diese kette irgendwann zu unterbrechen,zu sagen:nein stop,ich will das so nicht machen wie XY,ich verhalte mich anders.aber wie du auch schon schreibst,brauchen die leute einen sündenbock.vielleicht,weil sie sich ihre fehler nicht eingestehen wollen oder weil die wahrheit zu hart wäre?ich weiß es nicht.ich denke,da muss jeder für sich entscheiden,wie er mit so einer sache umgehen will oder kann :)

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    3. Ja, das wäre auf jedem Fall eine Option. - Der ewige Kreislauf. ;)
      Danke, dass du dazu deine Meinung geäußert hast!

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